Lei­den­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter­ein­satz – dank inter­nem Mar­ke­ting


Lei­den­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter­ein­satz – dank inter­nem Mar­ke­ting

Das einst zusätz­li­che «fünf­te P» (Peop­le) bil­det heu­te das wich­tigs­te Mar­ke­ting­in­stru­ment. Ohne Mit­ar­bei­ter kön­nen selbst die klas­si­schen vier Mar­ke­ting­in­stru­men­te (Pro­duct, Pri­ce, Place und Pro­mo­ti­on) ihre vol­le Wir­kung nicht ent­fal­ten. Damit kommt dem inter­nen Mar­ke­ting eine zen­tra­le Bedeu­tung zu.

Als Teil­ha­ber einer Full­ser­vice-Wer­be­agen­tur ana­ly­sier­te ich neu­lich unse­re Erfolgs­fak­to­ren. Kun­den­rück­mel­dun­gen brin­gen sie ans Tages­licht: Es sind die lang­jäh­ri­gen und moti­vier­ten Mit­ar­bei­ten­den, die durch ihren lei­den­schaft­li­chen Ein­satz für krea­ti­ve Lösun­gen zum Erfolg bei­tra­gen. Kun­den dan­ken dies mit anhal­ten­der Agen­tur­treue.

Um das Mar­ke­ting­in­stru­ment «Peop­le» auf Erfolg zu trim­men, braucht es pro­fes­sio­nel­les unter­neh­mens­in­ter­nes Mar­ke­ting. Die­ses umfasst die Aus­wahl, Schu­lung und Moti­va­ti­on der Mit­ar­bei­ten­den. Die fol­gen­den sechs Tipps die­nen als Leit­fa­den und Check­lis­te für die Aus­ge­stal­tung des inter­nen Mar­ke­tings:

1. Defi­nie­ren Sie, über wel­che Fähig­kei­ten Ihre Mit­ar­bei­ten­den ver­fü­gen sol­len. Stel­len Sie die pas­sen­den Leu­te ein. Und nut­zen Sie ihre Stär­ken. Jim Col­lins beschreibt den Pro­zess sehr tref­fend: «First: Get the right peop­le on the bus, and the wrong peop­le off the bus. Second: Get the right peop­le in the right seats on the bus.»

2. Moti­vie­ren Sie Ihre Mit­ar­bei­ter und sor­gen Sie sich um Ihre Zufrie­den­heit. Dies hält die Fluk­tua­ti­on tief und wirkt sich indi­rekt auf eine höhe­re Kun­den­zu­frie­den­heit und Kun­den­bin­dung aus.

3. För­dern und schu­len Sie Ihre Mit­ar­bei­ten­den regel­mäs­sig. Nur Mit­ar­bei­ter, die über aktu­el­les Know-how und sozia­le Kom­pe­ten­zen ver­fü­gen, wer­den Ihren Anfor­de­run­gen gerecht.

4. Defi­nie­ren Sie, wie Ihre Mit­ar­bei­ten­den in das Unter­neh­men ein­ge­bun­den und wie sie behan­delt wer­den sol­len. Hier­zu gehö­ren die Mit­ar­bei­ter­pla­nung und Richt­li­ni­en zur Mit­ar­bei­ter­be­loh­nung.

5. För­dern Sie die Mar­ke­ting­denk­hal­tung im Unter­neh­men und sen­si­bi­li­sie­ren Sie die Mit­ar­bei­ten­den aller Abtei­lun­gen für die Kun­den­be­dürf­nis­se.

6. «Going the extra mile» – den Kun­den einen uner­war­te­ten Mehr­wert zu bie­ten, soll­te in jedem Unter­neh­men ein bedeu­ten­der Leit­satz sein. Über­le­gen Sie, wie Ihre Mit­ar­bei­ter die Erwar­tun­gen der Kun­den über­tref­fen kön­nen.

Erfolg­rei­ches inter­nes Mar­ke­ting betrei­ben Sie dann, wenn die defi­nier­te Unter­neh­mens­kul­tur gelebt wird. Dazu gehört, dass sämt­li­che Mit­ar­bei­ten­de ihre Lei­den­schaft für die Arbeit posi­tiv unter Beweis stel­len. Der Fun­ke, das heisst das Feu Sacré, muss auf die Kun­den über­sprin­gen. Die Lei­den­schaft muss anste­ckend sein, denn Kun­den kau­fen am liebs­ten bei Men­schen, die sie mögen.

Schluss­end­lich wer­den die Kun­den das Feu­er der Begeis­te­rung mit posi­ti­ven Rück­mel­dun­gen auf Soci­al-Media-Platt­for­men und per Mund­pro­pa­gan­da wei­ter­ge­ben. Dies ist der Lohn für den lei­den­schaft­li­chen Ein­satz Ihrer Mit­ar­bei­ten­den – geför­dert von einem pro­fes­sio­nel­len inter­nen Mar­ke­ting.