Tar­ge­ting – die effi­zi­en­te Lösung für geziel­tes Online-Mar­ke­ting


Tar­ge­ting – die effi­zi­en­te Lösung für geziel­tes Online-Mar­ke­ting

Tar­ge­ting – auch Tar­ge­ted Adver­ti­sing genannt – ver­folgt den Zweck, Wer­bung nach Ziel­grup­pe zu schal­ten und Streu­ver­lus­te zu mini­mie­ren. Dank per­so­na­li­sier­ter Anspra­che soll eine Kam­pa­gne beson­ders effi­zi­ent sein und das Bud­get scho­nen. Hier ein Über­blick über die Tar­ge­ting-Arten.

Erfolg­rei­ches Tar­ge­ting basiert auf einer klar defi­nier­ten Ziel­grup­pe. Der Wer­be­er­folg lässt sich ent­we­der mit­tels Click-Through-Rate (Anzahl Klicks auf ein Web­ban­ner im Ver­hält­nis zu den Impres­sio­nen) mes­sen oder über die Con­ver­si­on-Rate (Anzahl Kon­ver­tie­run­gen – etwa ein Kauf oder ein Down­load – im Ver­hält­nis zu Web­site­be­su­chern).

Fol­gen­de sechs Tar­ge­ting-For­men erach­ten wir als beson­ders effek­tiv:

1. Kon­tex­tu­el­les Tar­ge­ting

Die Wer­bung wird inner­halb eines pas­sen­den Umfel­des geschal­tet. Der Wer­be­trei­ben­de legt zuvor die für ihn rele­van­ten Schlag­wör­ter fest. Die Wer­be­bot­schaft wird dort plat­ziert, wo die­se Wör­ter im Lauf­text vor­kom­men.

Zum Bei­spiel defi­niert ein Küchen­ge­rä­te-Her­stel­ler das Schlag­wort «Mixer». Die Wer­bung des Küchen­ge­rä­te-Her­stel­lers wird dem Nut­zer ange­zeigt, sobald sich die­ser bei einem Online-Rezept­text auf­hält, der das Wort «Mixer» ent­hält.

2. Seman­ti­sches Tar­ge­ting

Das seman­ti­sche Tar­ge­ting erfasst das The­ma einer Web­site durch Ana­ly­sie­ren der dort vor­kom­men­den Wör­ter. Die Anzei­ge wird ein­ge­blen­det, wenn die Ana­ly­se mit einem zuvor vom Wer­be­trei­ben­den defi­nier­ten The­ma über­ein­stimmt. Im Gegen­teil zum kon­tex­tu­el­len Tar­ge­ting erfolgt bei die­ser Form von Tar­ge­ting die Ein­blen­dung der Wer­bung nicht anhand ein­zel­ner Wör­ter.

Liest der Nut­zer einen Rei­se­b­log, sieht er zum Bei­spiel die Wer­bung für eine Air­line.

3. Geo­tar­ge­ting

Die Anwen­dung von Geo­tar­ge­ting bie­tet die Mög­lich­keit, die Ziel­grup­pe orts­be­zo­gen zu bewer­ben. Dabei wer­den ledig­lich die­je­ni­gen Per­so­nen ange­spro­chen, die sich am fest­ge­leg­ten Stand­ort auf­hal­ten. Dies geschieht über die IP-Adres­se, über Daten­ban­ken und GPS-Daten geo­gra­fisch. Die Aus­wer­tung über­nimmt anschlies­send ein Algo­rith­mus.

Neben gan­zen Regio­nen oder Stadt­tei­len kön­nen auch ein­zel­ne Gebäu­de oder Mes­se­ge­län­de für die Wer­be­aus­ga­be defi­niert wer­den. So wirbt etwa eine Auto­mar­ke gezielt um Besu­cher des Auto­mo­bil­sa­lons Genf.

4. Beha­vio­ral Tar­ge­ting

Mit­tels Coo­kies berück­sich­tigt beha­vio­ra­les Tar­ge­ting das Brow­ser­ver­hal­ten des Nut­zers, um so Rück­schlüs­se auf die für ihn rele­van­te Wer­bung zu erhal­ten.

Befin­det sich der Nut­zer ver­mehrt auf Web­sites, die sich mit dem The­ma «Fit­ness» beschäf­ti­gen, kön­nen ihm bei­spiels­wei­se Wer­be­an­zei­gen von Fit­ness­cen­tern ein­ge­blen­det wer­den.

5. Retar­ge­ting

Retar­ge­ting bewirkt die Ein­blen­dung einer Wer­bung, die an eine zuvor durch­ge­führ­te Akti­on des Inter­net­nut­zers gebun­den ist.

Retar­ge­ting zielt zum Bei­spiel auf einen Kun­den ab, der zuvor einen Kauf in einem Online-Shop für Schu­he abge­bro­chen hat: Er wird noch ein­mal auf das Schuh­an­ge­bot auf­merk­sam gemacht.

6. Soci­al-Media-Tar­ge­ting

Dank Soci­al-Media-Tar­ge­ting kön­nen Wer­be­an­zei­gen gezielt bei bestimm­ten Soci­al-Media-Nut­zern ein­ge­blen­det wer­den. Die Ziel­grup­pe wird anhand der Pro­fil­da­ten defi­niert. Dar­in ein­be­zo­gen sind deren per­sön­li­che Inter­es­sen wie auch sozio­de­mo­gra­fi­sche Infor­ma­tio­nen.

Ein bekann­tes Unter­neh­men, das welt­wei­tes Tar­ge­ting nutzt und auch anbie­tet, ist die Soci­al-Media-Platt­form Face­book. Durch die Inter­ak­tio­nen, wie bei­spiels­wei­se Face­book-Likes, wer­den per­sön­li­che Inter­es­sen und Anga­ben wie Alter, Geschlecht, Bil­dung ermit­telt. Wäh­rend der Ziel­grup­pen­de­fi­ni­ti­on zeigt Face­book unmit­tel­bar die Grös­se der Ziel­grup­pe an.

Rocket setzt bei ganz unter­schied­li­chen Kun­den auf Tar­ge­ted Adver­ti­sing und pro­fi­tiert auch selbst davon. So haben wir bei­spiels­wei­se mit einem Geo­tar­ge­ting die Besu­cher des «Mar­ke­ting Tags 2019» im KKL (vgl. Abbil­dung) bewor­ben und konn­ten so poten­zi­el­le Leads gene­rie­ren.

Möch­ten Sie wis­sen, wie auch Sie von Tar­ge­ted Adver­ti­sing pro­fi­tie­ren? Neh­men Sie mit uns Kon­takt auf. Mathi­as Schür­mann steht Ihnen für mehr Infor­ma­ti­on ger­ne unter +41 41 500 10 11 oder mschuermann@rocket.ch zur Ver­fü­gung.